Veranstaltungen Café Kunterbunt März 2010

Samstag, 06.März 2010 / 21 Uhr

 

Pillow Fight Club

 

Indie / Alternative / New Wave

Der Pillow Fight Club propagiert den radikalen Existenzialismus des Namen spendenden Chuck Palahniuk Romans mit weniger harten Bandagen als Starregisseur David Fincher. Statt Womanizer Pitt und roher Fäuste dominieren faustische Doppel-X-Reflektionen in 120 bpm und eine symphonische Bandbreite von ungeziertem Postpunk bis hin zu glitzernd ausstaffierter Musical-Expression. Ob für die zitierte Rocky-Horror-Romantik der in Fincher’s Fight Club besetzte Meat Loaf Pate stand, ist wohl eher unwesentlich. Wesentlich ist, dass die Plüschvariante der prügelfreudigen Geheimloge den omnipräsenten Reduktionismus der Zeitgeistapostel mit einem hörigen Quantum übermütiger Schwärmerei vermengt – ein genauso waghalsiges wie diskrepantes Unterfangen das nur deshalb so wunderbar gelingt, weil das weibliche Liedorgan der „Band of two couples“ nach Wechselbalgweise zwischen den schizoiden Ausdrucksformen der No-Wave-Legende Kim Gordon und Cindy Lauper’s markant infantiler Schreihalsigkeit changiert. Es ist zu hoffen, dass diese drastische Analogie zum dissoziativ gestörten Protagonisten zitierter Lektüre nicht ebenfalls beizeiten mit einem Lauf im Mund endet. Ob die de Beauvoir’schen Abstraktionen über No Wave-Metren inmitten eines Dorados bezaubernd unzeitgemäßer Kitschigkeiten zur Selbstfindung ähnlich geeignet scheinen wie „ordentlich was auf die Fresse“ ist am Ende eine Frage der Fitness. In einer Zeit, da sich der ästhetische Aufstand, kategorisiert in Neo-, Prä-, Post- und Avant-, vornehmlich über den Schnitt der Anzüge organisiert, wird Pop zur Supersubversion des Status Quo. Nur gut, dass man die wunderbar törichten Eskapaden dieses musikalischen Wandelsterns auch einfach nur einatmen kann, wie das verschwenderische Funkeln einer einsamen Discokugel im Viervierteltakt.

 www.myspace.com/pillowfightclub

 

Freitag, 19.März 2010 / 21 Uhr

 

Raketenkind

Raketenkïnd, das sind zwei Jungs vom Bodensee, die gemeinsam vorantreiben, was vorangetrieben gehört. Die beiden Indie-Elektroniker mit Hang und Drang zu großen Melodien, gepflegten Discobeats und kantigen Vokalen haben sich aufgemacht, rätselhafte Hooklines zu berserkern. Sie wollen Unruhe stiften und demonstrieren imposant: Rocken und Dancefloor müssen kein Widerspruch sein. Bass, Gitarre, zwei digitale Rechenschuber und prima deutsche Texte. Hier trifft melancholisch-melodiöser Pop auf Electrorock mit Arschtritt. Aufgeräumt, treibend, eingängig, flirrend und stampfend. So wird Farbe tapeziert, minimale Muster bei mind. 130 bpm.

Raketenkïnd raufen mit Tomte schon mal um Vokale, die mit der Münchner Freiheit und Weezer liebevoll zum klingen gebracht werden, um sie dann – kurzerhand und wie von Sinnen - wieder feierlich zu Bratze und Spillsbury an die nächstbeste Wand zu klatschen. Kleiner Elektro schießt mit Dreckschleuder auf großen Pop. Individuell und apart meinen die einen, eine Frechheit die anderen.

Die beiden Konstanzer Timo Warken (Voc, Git, Prog) und Sebastian Winni Hoggenmüller (Bass, Synthie, Voc) gratwanderten zwischen Tanzfläche und Melancholie bereits durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Sie bespielten die Bretter unter anderem vor der Mediengruppe Telekommander, dem Jeans Team, Attwenger, Binder&Kriegelstein, Quit Your Dayjob, Mono&Nikitaman, Mauracher und Afrob. 2008 erhielt das Raketenkïnd eine Nominierung bei den bodensee music awards in der Kategorie „best band“. 2010 sind sie bei den Austrian Newcomer Awards in der Rubrik „Guestaward - Band aus dem benachbarten Ausland“ am Start. Ihr Debütalbum erschien am 24. Juli 2009 unter der Flagge des Lindauer Labels Bodensee Records.

www.myspace.com/raketenkind

 

Samstag, 20.März 2010 / 21 Uhr

 

Enno Bunger

 

Ganz schön larmoyant. Das war das erste, war ich dachte, als ich die Lieder von Enno Bunger hörte. Es war ein Sonntagnachmittag, und da ich sonntagnachmittags in der Regel durchaus offen bin für Larmoyanz, hörte ich das Album gleich noch einmal. Und noch mal. Und noch mal.

Als ich mich am Abend auf dem Weg zum Kino dabei ertappte, wie ich in der U-Bahn leise vor mich hinsummte „Alles wird gut, alles wird gut“, war mir klar, dass ich die Schublade mit dem Schildchen „traurige junge Männer“ noch mal aufmachen musste, in die ich Enno Bunger voreilig gestopft hatte (gestopft deshalb, weil die schon ziemlich voll ist). Ich hörte die Platte noch mal und noch mal, studierte die Texte und lauschte den Lieder so aufmerksam wie man ein Buch liest.

Hernach stellte ich mir Enno Bunger als einen glücklichen jungen Mann vor.

Nicht nur, weil er ein Talent hat für anrührende Popsongs. Auch weil seine Lieder so klingen, als hätte er sie geschrieben, nachdem er aus einer sehr dunklen Zeit ans Licht getreten ist. „Ein neuer Tag öffnet mir meine Augen/ Alles strahlt in goldenem Licht/ Ich bin verwirrt/ Und ich kann es kaum glauben/ Ich glaube endlich wieder an mich“, lauten die ersten Zeilen des Debütalbums seiner Band, die so heißt wie er. Und die Musik scheint diese hoffnungsvollen Zeilen zu bestätigen. Ennos Klavier perlt wie Tautropfen eines neuen Tages, Bernd Frikkes Bass und Nils Dietrichs Schlagzeug treiben den Song voran, machen aus einer melancholischen Pianoballade großen, gen Himmel strebenden Pop.

Das sind Lieder zu denen man weinen und lachen kann, sich euphorisch im Kreis drehen und schluchzend aufs Bett fallen, mit Freunden feiern und alleine grübeln. Zu denen man die Welt umarmen möchte, auch wenn man dann vielleicht feststellt, dass das beizeiten ganz schön wehtut.

Enno Bungers großes Thema ist die Hoffnung. Nicht die Hoffnung auf irgendeinen glücklichen Zufall oder einen Erlöser aus Wolkenkuckucksheim, sondern eine Hoffnung, die sich aus seinem Glauben an die Kraft von Liebe, Freundschaft und Solidarität stützt. Klingt das arg pathetisch? Nun, das soll es ja auch. Mit Bedenken und In-Konjuktiven-Reden lässt sich die Angst, die uns alle beizeiten verfolgt, nicht besiegen. Mit einem Chor aus Menschen, die in Freundschaft zusammenstehen und singen „Alles wird gut“ schon eher.

Das ist das Besondere an diesen Lieder: Sie verharren nicht in der Songwriter-Introspektion, sondern sind zu Hause im „Hier und Jetzt“, gehen vom Ich zum Du zum Wir. Auf die berechtigte Frage „Warum muss alles so kompliziert sein?“ folgt mit „Ich kann’s nicht mehr hören“ ein echter, wütender, ganz und gar unlarmoyanter Protestsong, der die herrschenden Verhältnisse in Frage stellt. „Weltuntergang“ spendet Trost, ruft aber zugleich zur Aktion. Enno Bunger, der Mann, der auf sein Herz hört, stellt die richtigen Fragen und findet nicht selten auch die richtigen Antworten. „Verlier nicht die Hoffnung/ Bitte gib dich nicht auf/ Hör nicht auf zu tanzen/ Halt den Himmel nicht auf.“

Ein frischer Wind weht da aus Ostfriesland herüber. Der Vorhang fällt, die Lichter brennen und wir wissen, alles wird gut. Für Enno Bunger – und nun vielleicht auch für uns.

 

Maik Brüggemeyer (Rolling Stone)                                www.myspace.com/ennobunger - www.ennobunger.de

 

Montag, 22.März 2010 / 21 Uhr

 

CRAVED


Rock / Indie / Deutsch-Pop

Die aktuelle EP regt zum Nachdenken an: Effekte werden mit Bedacht eingesetzt und auf Hi-End-Bombast verzichtet man mit punkiger Attitüde gänzlich. Stattdessen legen die vier Mannen aus Bremen und NRW Wert auf Echtheit und stilistischen Facettenreichtum - Rhythmen als auch Texte bauen Wände aus dem Wechselpiel mit den Gewohnheiten auf. Mittlerweile schreibt der neu entstandene Raum sogar Museumsgeschichte: CRAVED spielen am 20.1.2010 bei den INNERSPACE SOUNDS im berühmten CAN-Studio des Rock’n’Popmuseum und auch die erste große Deutschlandtour lässt nach ersten Airplays auf u.a. 1LIVE nun nicht mehr länger auf sich warten! CRAVED haben sich 2001 gegründet und machen seither in unveränderter Besetzung Musik!

www.myspace.com/craved

 

Freitag, 19. März 2010 / 21 Uhr

 

Bluessession

Blues Session des K.O.Z.

Schwerin

Regelmäßig jeden letzten

Freitag im Monat!

Samstag, 06.März 2010 / 21 UhrPillow Fight Club Indie / Alternative / New Wave zu Gast im Café Kunterbunt!!

pillow.jpg

Der Pillow Fight Club propagiert den radikalen Existenzialismus des Namen spendenden Chuck Palahniuk Romans mit weniger harten Bandagen als Starregisseur David Fincher. Statt Womanizer Pitt und roher Fäuste dominieren faustische Doppel-X-Reflektionen in 120 bpm und eine symphonische Bandbreite von ungeziertem Postpunk bis hin zu glitzernd ausstaffierter Musical-Expression. Ob für die zitierte Rocky-Horror-Romantik der in Fincher’s Fight Club besetzte Meat Loaf Pate stand, ist wohl eher unwesentlich. Wesentlich ist, dass die Plüschvariante der prügelfreudigen Geheimloge den omnipräsenten Reduktionismus der Zeitgeistapostel mit einem hörigen Quantum übermütiger Schwärmerei vermengt – ein genauso waghalsiges wie diskrepantes Unterfangen das nur deshalb so wunderbar gelingt, weil das weibliche Liedorgan der „Band of two couples“ nach Wechselbalgweise zwischen den schizoiden Ausdrucksformen der No-Wave-Legende Kim Gordon und Cindy Lauper’s markant infantiler Schreihalsigkeit changiert. Es ist zu hoffen, dass diese drastische Analogie zum dissoziativ gestörten Protagonisten zitierter Lektüre nicht ebenfalls beizeiten mit einem Lauf im Mund endet. Ob die de Beauvoir’schen Abstraktionen über No Wave-Metren inmitten eines Dorados bezaubernd unzeitgemäßer Kitschigkeiten zur Selbstfindung ähnlich geeignet scheinen wie „ordentlich was auf die Fresse“ ist am Ende eine Frage der Fitness. In einer Zeit, da sich der ästhetische Aufstand, kategorisiert in Neo-, Prä-, Post- und Avant-, vornehmlich über den Schnitt der Anzüge organisiert, wird Pop zur Supersubversion des Status Quo. Nur gut, dass man die wunderbar törichten Eskapaden dieses musikalischen Wandelsterns auch einfach nur einatmen kann, wie das verschwenderische Funkeln einer einsamen Discokugel im Viervierteltakt.


www.myspace.com/pillowfightclub

Freitag, 26. Februar 2010 / 21 Uhr Bluessession Samstag, 27. Februar 2010 / 21 Uhr Violet Violet & Mondo Ray & Rory im Café Kunterbunt!!!also volles Programm!!

violet.jpg

Violet Violet

Das ist Gossip Rock! Es hat Ecken und Kanten,
erinnert an PJ Harvey, Sleater Kinney und Huggy
Bear, reißt Wunden und wird von zwei sehr
starken, gefährlichen und hämischen Sirenen
darbebracht. Tumbling Tunes vollgestopft mit urtribalen-
Rhythmen und kreischenden Gitarren.
Dieses dynamische Rock Duo verursachte so
einiges an Aufmerksamkeit im englischen Medien
Dschungel. Nachdem Violet Violet vom NME, dem
Artrocker und dem Plan B Magazin gefeatured
wurden, bekommen sie nicht nur Airplay von
Resonance FM, 6 Music und wurden von Steve
Lamacq von Radio1 als eine seiner „New Favourite
Bands“. Mit einer neuen Band-Dynamik und ihrem schrill-schrägen zweiten Album
“The City is full of Beasts“ (No1 Records, Vertrieb: Broken Silence) werden Violet
Violet abermals eine heftige Attacke auf Deine Sinnne verüben.

www.myspace.com/violetviolet1

Mondo Ray

Mondo Ray ist das Solo-Projekt des Müncheners David Da
Cruz (Frontmann von Subrosa Falcon Association), der
hier mit vier Songs zwischen dem treibenden,
melodischen Punk der Sultans oder Hot Snakes und
leichten Post Hardcore Anleihen im Stile von Hüsker Dü
oder auch der Wipers mühelos die volle Punktzahl
einfährt! In eine ganz andere Kerbe schlagen die
spanischen Riot Girls Sibyl Vane auf der B-Seite:
Primitiver, trashiger Lo-Fi Punk irgendwo zwischen den
Slits, Shonen Knife und Sleater Kinney.

www.myspace.com/mondoray

Mittwoch, 24. Februar 2010 / 21 Uhr zu Gast im Cafè Kunterbunt A FOREST

album release tour

A FOREST a-forest.jpg

drei bäume sind ein wald. drei bäume sind
eine lichtung. genug raum für lyrik aus dem
all, genug raum für rehe die aus dem dickicht
schiessen. märchengeschichten schweben
über klickerklacker, zwei stimmen zwischen
krone und wurzel, tasten aus laub,
schlagzeug. franziska benkert, fabian
schuetze und florian wienczny spiel
en einen
entwurf von liveelectro
nica, von kammerpop,
einen entwurf von loopjazz vorgetragen unter
alten super-8-aufnahmen.

Samstag, 13. Februar 2010 / 21 Uhr zu Gast im Cafè Kunterbunt Bobby+Claude (Leipzig) Pop / Jazz / Alternative

bobby.jpg

Stereo Ofen
Die Vinylade glüht aus den Boxen und verbreitet
einen warmen Schein auf den leuchtenden
Gesichtern der Hörer. Warmer Sand unter den
Füßen und einen Ozean im Arm, so lässt sie sich
ertragen, die beißende Kälte der sächsischen
Quarkkeulchen. Bobby+Claude leben auf ihre
Weise, mit radikalem Fühlen und Monster-
Metaphern. Was durchschlupft wird eingeweckt und aufgeschweißt, was
hängenbleibt zwirbelt im Dreitagebart und zwischendrin wird gesungen. Auf
Englisch. So what?
“Bobby+Claude haben eine sehr hörenswerte CD gemacht, die im Wechselspiel
zwischen Lebensfreude und Melancholie die klassischen Themen der Pop-Musik in
ein Gewand unvergleichlicher Schönheit hüllt.” LVZ

www.myspace.com/bobbyandclaude

Samstag,06.Februar 2010 / 21 Uhr zu Gast im Cafè Kunterbunt Marc Rous Akustisch/ Pop / Rock

marc-rous.jpgMarc Rous ist unangepasst und unbequem – genauso wie die Lieder, die er singt. Er stellt sich dem Hurrikan der Frequenzen entgegen, lässt sich nicht davonwehen, sondern wählt den Weg direkt hindurch. Der Titel ist Programm und so lässt sich sein kürzlich vollendetes Debüt, „Through A Hurricane of Frequencies“ stilistisch nicht allzu einfach in eine Schublade packen. Charismatisches „Liedgut“, im Stile eines JEFF BUCKLEY dargeboten, trifft auf experimentellen Songwriter-Pop der verspielt und fernab des üblichen 3 Minuten 30 – Songschemas, die unterschiedlichsten Pfade einschlägt; ohne jedoch das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: den Song! Ein ständiger Wechsel zwischen jazzigen, psychedelischen, folkigen, bluesigen und balladesken Musiklandschaften, die in ähnlicher Faszination schon von Chris Whitley oder Joni Mitchell heraufbeschworen wurden. Ob in klassischer Bandbesetzung, mit Jazztrio oder allein mit seiner Gitarre, er versteht es, sich und seine Songs immer wieder neu zu erfinden indem kein Titel wie der andere klingt, keine Stimmung irgendwelcher Eintönigkeit weicht und sich keine noch so verrückte Idee findet, die es nicht lohnt, sie in ihrer musikalischen „Psychose“ umzusetzen.


www.myspace.com/marcrous

Das Café Kunterbunt macht weiter!!

Hallo liebe Freunde!Wir haben es geschafft..und das in letzter Sekunde..Es gibt einen großen Träger,der sich unser annehmen möchte und uns dauerhaft retten wird!!Vielen,vielen Dank an alle Freunde;die uns geholfen und an uns geglaubt haben!!

Und gleich heute geht es munter weiter-ab 21h gibt es Blues bei uns im Cafè..Kommt alle vorbei und feiert unsere Rettung mit uns!Bea

entschuldigung tausendma!!!!

die kontonummer in unserem spendenaufruf stimmt nicht..war wohl nbißchen viel für mich in letzter zeit..die richtige bankverbindung lautet:
beatrice voigt
konto:3101466
deutsche bank 24
blz:13070024

Samstag, 23. Januar 2010/ 21 Uhr “Meine kleine Deutsche“ (Schweden)A capella / Shoegaze / Deutsch-Pop + im Anschluß ans Konzert feiert Lars Vegas von den Hip Shakern seinen Geburtstag mit einer fetten Indi After Show Party!

mkd.jpg“Meine Kleine Deutsche“ – das klingt zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, ansonsten handelt es sich hier aber einfach um eine tolle Band aus dem immer wieder schönen Schweden. Im Gegensatz zu anderen skandinavischen Happy-Family-Sommer-Würmern brettern Maria, Krystal und Debbie mit ihrer Vollladung “Roky” gnadenlos elektrisiert durch die Garage, und das macht mal so richtig gute Laune. Elektro-Gefrickel, kombiniert mit verzerrter Gitarre und Rrriot-Girl-Gesang sorgt für große Schweißausbrüche im zweiten Jahrhundertsommer. Seit 2002 werden Songs im Dreierpack geschrieben, und die ersten Gigs in Stockholm bringen temperamentvolle Begeisterung im Stroboskoplicht auf.
Die erste EP “Krystal” erscheint auf dem bandeigenen Label Big Brothel (wo sich auch bald die Rocker Sons Of Cyrus zu Hause fühlen werden), das Longplay-Debüt “Dirty Dancing” erlebt 2003 einen reißenden Absatz. Anhänger der Lieblingsbands “Le Tigre“ und “Les Georges Leningrad“ tätowieren sich ab sofort “Meine Kleine Deutsche” auf den hitzigen Hintern. Zwölf Stücke lang rumpelt sich der schwedische Dance-Schocker durch die 60s-Punknostalgie. Da kreischt es “Cut It”, “Too Much” oder “I Don’t Care” über das punkvolle Tanzparkett, und die neue “Dancehall Queen” ist auch schnell gekrönt. Mal rebelliert es bei alledem traurig über die Sorgen der Liebe, und mal quietscht es rotzig gegen die beschissenen Jobs dieser ärmlichen Welt, während sich die Drummachine lauthals durch den Wortsalat rackert. Nur ein Griff in die Steckdose entpuppt sich schmerzvoller als dieser New-Wave-Tanzpunk-Sound mit drei Akkorden, terrorisierenden Beats auf Mini-Disk und einem verquirlten Damen- und Herrengesangsgedeck.
www.myspace.com/meinekleinedeutsche
+

 m Anschluß ans Konzert feiert Lars Vegas von den Hip Shakern seinen Geburtstag mit einer fetten Indi After Show Party!

 

vielleicht die letzte party im kunterbunt..kommt alle vorbei!wir haben noch keine konkrete ausage vom vermieter und wissen daher noch nicht ob wir weiter machen können..wir wollen im rahmen dieser veranstaltung nochmal eine spendensammlung machen..drückt mal alle die daumen!

 

Rundbrief! Das Cafè Kunterbunt muss schließen. .


Wir haben an diesem Samstag(16.Januar 2010) die fristlose Kündigung von unserem Vermieter erhalten. Kündigungsgrund sind Mietrückstände und der Kündigungstermin ist der 29.Januar 2010.Also nicht mal mehr 2 Wochen Zeit. Nur durch eine höhere Geldleistung könnten wir den Vermieter noch umstimmen.

Wer mithelfen möchte, das Cafè Kunterbunt in Schwerin zu erhalten,kann dies mit einer Spende sehr gern tun. Kontoverbindung:

Beatrice Voigt

Deutsche Bank 24

Kontonummer:3101566

BLZ: 13070024

Wir sind als Verein befähigt Spendenquittungen auszustellen.

Ich bin aber auch für jeden Rat oder Hinweis sehr dankbar! 10 Jahre Kulturarbeit stehen auf dem Spiel, viel Engagement und Mühe von allen Beteiligten, die dieses Café zu einem kulturellen Treffpunkt gemacht haben.

Bea


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